Bruce Springsteen weilte am vergangenen Freitag in der Frankfurter Commerzbank-Arena anlässlich seiner Wrecking Ball Tour 2012. Roswitha und ich durften einem sehr beeindruckenden Konzertabend der Premiumklasse beiwohnen.
Bruce Springsteen ist der BOSS und er hat das am Freitag eindeutig unter Beweis gestellt. Wenn Bruce live spielt, dann braucht er keine Lightshow oder Feuerwerk, er muss einfach nur auf der Bühne stehen und singen. Die Stimme, die Bewegungen mit und ohne Gitarre, gehen einen unter die Haut. Selten habe ich einen Star mit so viel Ausstrahlung erlebt.

Die Anreise per S-Bahn war leider etwas mühsam. Der RMV schafft es einfach nicht, mal den einen oder anderen Sonderzug fahren zu lassen. Auch in der Commerzbank wäre es nett gewesen, wenn das eine oder andere Hinweisschild aufgestellt worden wäre. Egal, als es endlich los ging, war der Zauber sofort im Stadion.
Bruce Springsteen spricht Deutsch
Bruce Springsteen hält stets Kontakt mit seinem Publikum und er sprach im Song “City of Ruins” auch in deutsch zu seinen Fans. Das war eine feine Geste!
Jake Clemons am Saxophon
Die Fans von Springsteen und der E-Street Band werden mitbekommen haben, dass der Saxophonist Clarence Clemons nicht mehr in der Band spielt, da er letztes Jahr an den Folgen eines Schlaganfalls gestorben war. Für ihn ist nun sein Neffe Jake Clemons eingesprungen und er machte seinen Job hervorragend. Seine Soli wurden immer mit einem Extra-Applaus bedankt und natürlich wurde Clarence Clemons würdig von Bruce Springsteen und der Band bedacht. Viele Bilder von Clarence liefen über die Monitore….
Ein Schotte mal ohne Schottenrock
Das Springsteen nur drei Gigs in Deutschland hat (Ffm Berlin und Köln), war es klar, dass man Autos aus Italien, Schweiz, Niederlande etc. sieht. Aber es war auch eine Gruppe junger Schotten im Stadion. Das war eine nette Truppe und einer fiel besonders auf, da er optisch nicht so ganz gewöhnlich herum lief

Roswitha wollte “The River” und bekam ihn
Rosi wollte unbedingt “The River” hören, einfach ihren Lieblingssong vom Meister. Und der Song kam und kam nicht. Aber später am Abend kam er dann doch und ich musste gleich mein iPhone zücken und den Song aufnehmen. Gar nicht so einfach, wenn man schon das eine oder andere Kaltgetränk zu sich genommen hatte.
Gänsehaut pur, wie ich finde.
Nach über 3,5 Stunden Musik hörte der Boss dann auf und seltsamerweise gab es keine “Zugabe-Rufe”, aber das musste auch gar nicht mehr sein. Die ca. 50.000 Fans waren alle hochzufrieden und glücklich. Dass die Rückfahrt ähnlich chaotisch wie die Anfahrt war, brauche ich eigentlich nicht zu erwähnen. Frankfurt ist zwar eine hessische Metropole aber noch lange keine Stadt von Welt
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