Aktuelle Sportnachrichten berichten, dass Franck Ribéry auch gegen Hannover 96 am Samstag auflaufen wird. Trotz seiner Rippenprellung will Trainer Jupp Heynckes nicht auf den Flügelflitzer verzichten.
Franck Ribéry wird trotz schmerzhafter Rippenprellung auch am Samstag in der Allianz Arena gegen Hannover 96 in der Startelf stehen. Das kündigte Heynckes am Freitag in München gegenüber Bundesliga News an. „Wenn sich sein Zustand im Abschlusstraining nicht verschlechtert, wird er von Anfang spielen.“
Bereits am Donnerstag hatte der Franzose eine Stunde mit der Mannschaft trainiert. Doch, dass die Verletzung ihm Probleme bereitet, konnte man in der Champions-League-Partie am Dienstag gegen Valencia deutlich sehen. Ribéry spielte dabei weit unter seinen Möglichkeiten. Nach dem 1:1-Unentschieden gab der 29-Jährige zu, dass er Mitte der zweiten Halbzeit kaum mehr Luft bekommen hatte. Deshalb stellt sich die Frage von allein, ob es nicht besser wäre, einen fitten Spieler zu bringen.
Dabei ist der kleine Franzose so wichtig für die Bayern. Bei der 1:2-Niederlage gegen Leverkusen fehlte er ebenso, wie beim 1:1-Remis gegen Nürnberg. Auch der Ex-Bayernspieler Valerien Ismael weiß, wie entscheidend der Flügelflitzer für das Spiel nach vorne der Münchner ist. „Das ist die Gefahr, wenn ein Spieler über Wochen Top-Leistungen bringt und sich alle auf ihn verlassen. Wenn er dann plötzlich verletzt ausfällt, fehlt etwas“, wurde Ribérys Landsmann von der „Abendzeitung“ zitiert. „Ob Messi bei Barcelona, Ronaldo bei Real oder Rooney bei Manchester – alle großen Mannschaften haben Schlüsselspieler, von denen sie auch abhängig sind.“
Dabei hatten die Bayern angesichts des breiten Kaders vor der Saison erklärt, dass sie Ausfälle von Leistungsträger wesentlich besser kompensieren könnten, als letzte Saison. Das ist auch definitiv so. Nur an der Säbener Straße geht scheinbar die Angst um, dass sich dasselbe Debakel wie letzte Saison wiederholt. Auch Karl-Heinz Rummenigge hatte nach dem Valencia-Spiel dazu aufgerufen, endlich aufzuwachen, um zu verhindern, „was uns im letzten Jahr passiert ist.“ Damals vergab der FCB, ebenfalls in der englischen Woche, eine kapitale Führung in der Tabelle. Zwar ist Schalke 04 acht und Dortmund neun Punkte hinter den Münchnern, doch die drei Spiele in der Woche vom 24. November bis 2.Dezember können das Tabellenbild schnell drehen. Auf jeden Fall wird es eine spannende Woche für Bundesligafans.

