Das Kabinett des Herrn designierten Ministerpräsidenten Bouffier

Posted in Länder, News, Politik | Posted by Jürgen Knösch |

Das Kabinett des Herrn designierten Ministerpräsidenten Bouffier
Herr Bouffier soll zwar erst am Dienstag zum neuen Ministerpräsidenten von Hessen gewählt werden, wird aber bereits heute sein neues Kabinett vorstellen. Zuerst werden die Regierungsfraktionen von CDU und FDP das Vergnügen haben und dann die Öffentlichkeit.

Keine Überraschung ist es, dass der bisherige Sozialminister Banzer sein Ministerposten verliert. Sein Nachfolger wird Staatskanzlei-Chef Stefan Grüttner (CDU).

Lucia Puttrich wird neue Umweltministerin und wechselt vom ruhigen Abgeordnetendasein in Berlin nach Hessen. Da “freue” ich mich aber, dass die Abgeordnete meines Wahlkreises Ministerin wird.

Boris Rhein, bislang Staatssektretär, bekommt das Innenressort. Thomas Schäfer nimmmt den Platz von Finanzminister Weimar ein.

Chef der Staatskanzlei hat wird Axel Wintermeyer.

Beim alten bleibt es in den ebenfalls CDU-geführten Ressorts Bundesangelegenheiten mit Michael Boddenberg und Wissenschaft mit Eva Kühne-Hörmann. Die FDP-Minister Dieter Posch (Wirtschaft und Verkehr), Jörg-Uwe Hahn (Justiz) und Dorothea Henzler (Kultus) dürfen ihren Posten ebenfalls behalten.

Wissenschaftsstaatssekretär Gerd Krämer (CDU) wird nach dpa-Informationen ebenfalls seinen Posten aufgeben. Sein Nachfolger soll der Landesvorsitzende der Jungen Union in Hessen, Ingmar Jung, werden. Quelle: FR-online

Dann ist ja erst einmal alles geregelt. Das Urgestirn Roland Koch wird dann am Dienstag nett verabschiedet und sein Vize Bouffier übernimmt die “Kapitänsbinde” für Hessen.

Widerspruch / Einspruch gegen Google Street View nun auch online möglich – Google Web-Tool

Posted in Internet, News, Politik | Posted by Jürgen Knösch |

Widerspruch / Einspruch gegen Google Street View nun auch online möglich – Google Web-Tool
Neulich hatte ich berichtet, wie man gegen Google Street View Widerspruch einlegen kann und habe dabei auf verschiedene “Widerspruchs-Vordrucke” verwiesen.
Die Diskussion um Google Street View reist ja nicht ab. Dies wird auch Google registriert haben und bietet nun ein Web-Tool an, damit man seinen Widerspruch auch online einlegen kann. Auf der Seite von Google-Maps [rechts unten auf der Seite steht "Unkenntlichmachung beantragen"] kann man Angaben machen, was unkenntlich gemacht werden soll etc.. Schaut einfach mal auf das Web-Tool und entscheidet dann, ob und was unkenntlich gemacht werden soll.

Google hat eine http://www.blogvonbalrog.com/2010/10/google-street-view-widerspruchsfrist-lauft-diese-woche-ab.html eingeräumt. Diese Frist gilt für die Städte, die zuerst von Google Street View in “Angriff” genommen werden.

Es sind folgende Städte:

Berlin, Bielefeld, Bochum, Bonn, Bremen, Dortmund, Dresden, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg, Stuttgart und Wuppertal.

Bei FR-online wird darauf hingewiesen, dass die Google Seite mit dem Web-Tool derzeit nicht mit dem Internet Explorer von Microsoft geöffnet werden kann. Firefox und Google Chrome sind dazu aber in der Lage.
Ich selbst habe die Seite mit Opera (10.61) geöffnet und bekomme alles geöffnet. Der Safari von Apple ist ebenfalls geeignet.

Hier geht es zu dem Web-Tool zum Widerspruch gegen Google Street View.

Aktion "Meet for Haiti" auf Ebay gestartet. Biete für deinen Star und hilf Haiti!

Posted in Gesellschaft, Musik, Panorama, Politik, Unterhaltung, Westernhagen | Posted by Jürgen Knösch |

Aktion “Meet for Haiti” auf Ebay gestartet. Biete für deinen Star und hilf Haiti!
Die Aktion “Meet for Haiti” hatte ich HIER schon vorgestellt. Nun könnt ihr auf Ebay für euren Star bieten und gleichzeitig für eine sehr guten Zweck spenden.

Aktuell steht zum Beispiel das Gebot bei Ebay für Westernhagen bei 600 Euro! Wenn ihr hier den Zuschlag bekommt, könnt ihr bei Westernhagens kommender Tour eine Duett mit ihm auf einer Bühne in einer Halle gewinnen!!!

Fettes Brot kannst du HIER gewinnen, in dem du Lose kaufst!

Klicke dich selbst weiter durch und mache mit!!! Haiti sagt DANKE!!!

Aufruf: Kauft keine "Bio-Plastik-Tüten" Verbraucherverdummung

Posted in Gesellschaft, News, Panorama, Politik | Posted by Jürgen Knösch |

Aufruf: Kauft keine “Bio-Plastik-Tüten” Verbraucherverdummung
„Bio-Plastik“ darf nicht in die Biotonne!
Biologisch abbaubare Kunststofftüten sind kein kompostierbarer Müll. Dies wurde durch eine aktuelle Studie des Umweltbundesamtes (UBA) bestätigt.
In der Abfallwirtschaft standen die sogenannten „abbaubaren Kunststoffe“ schon immer in der Kritik.
Die höchste bundesdeutsche Umweltbehörde bezieht in einer zehnseitigen Ausarbeitung zu diesem Thema eine durchweg kritische Position.
Im Handel gibt es noch immer die Kunststofftüten, deren biologische Abbaufähigkeit angepriesen wird. Diese Verpackungen sollen die Zwischenlagerung von organischem Material in der Küche erleichtern. Geruchs- und Madenproblemen in der Bio-Tonne könne man damit vorbeugen, versichern zumindest die Anbieter.
Leider verrotten diese Kunststoffe nicht in den Kompostier-Anlagen, zumindest nicht in der gleichen Zeit wie die sonstigen organischen Abfälle.
Liese man den Bio-Kunststoff in den Kompostier-Anlagen zu, hätte das zum Ergebnis, dass auf den Äckern bald Plastikschnipsel zu sehen sind. Nicht sonderlich prickelnd, diese Vorstellung.
Als Konsument und Verbraucher fühle ich mich mal wieder schön verarsc…
Wieso wird solch ein Unsinn überhaupt hergestellt. Es gibt schon lange die groben Papiertüten für die Kompostabfälle in den Haushalten. Wer dies nicht kaufen möchte, dem sei normales unbeschichtetes Zeitungspapier empfohlen.

Um den Herstellern eine klare Absage an diesen unsinnigen Produkten zu erteilen, rufe ich alle Konsumenten auf, dies “Bio-Plastik-Tüten” nicht mehr zu kaufen!

Abschließend stellt sich mir freilich noch die Frage, ob ich denn Bio-Plastik dann in den gelben Sack tun soll? Ob der Bio-Plastik recycelbar ist? Keine Ahnung. Vielleicht verrottet er ja während des Recycling-Verfahrens. Schwierig, schwierig.
Ich werde jedenfalls keine Bio-Plastik-Tüten mehr kaufen. Habe es vorher auch nicht getan!

20 Jahre Mauerfall – aus Pendlersicht

Posted in Pendlergeschichten, Politik | Posted by Jürgen Knösch |

20 Jahre Mauerfall – aus Pendlersicht
Heute jährt sich der Mauerfall zum zwanzigsten Mal. Was hat sich für den Pendler in dieser Zeit geändert. Also den Pendler im Zug. Für den Autopendler dürfte sich eigentlich nichts geändert haben. Es sei denn, er hat einen Arbeitsplatz in den neuen Ländern…
Nun, für den Zug-Pendler war die erste Veränderung, dass es plötzlich ne Menge Zugpersonal aus dem „Osten“ gab. Der Slang bei den Zugdurchsagen war ein neuer.
Auch unter den Pendlern selbst nahm man zunehmend neue Pendler war, die diesen neuen Slang sprachen.
Nach 20 Jahren hat man sich aber einigermaßen dran gewöhnt. Bei den Telefonstimmen der verschiedenen Call-Centern ging es ähnlich.
Auch am Arbeitsplatz fand der gleiche Wandel statt.
All dies nimmt man natürlich nur dann wahr, wenn man schon bewusst in der Zeit vor dem Mauerfall lebte, wo es noch 2 deutsche Staaten gab. Die neue Generation nimmt das so überhaupt nicht wahr. Da ist es einfach so. Das ist auch gut so. Die neuen Generationen müssen undwerden die tatsächliche Wiedervereinigung leben. Dann wird auch irgendwann das Gerede über Ossis und Wessis aufhören.
Umgekehrt wird es freilich vorkommen, dass z.B. ein Mann aus Erfurt in die alten Länder fährt und dort in einen Obi-Baumarkt geht und feststellt, dass die „Wessi-Baumärkte“ viel kleiner sind. Mir ist das jedenfalls bei einem Obi-Baumarkt in Erfurt aufgefallen. Nie zuvor war ich in einem größeren Baumarkt und ich war schon in einigen, grins.
Dieser Umstand ist den Investitionszuschüssen zu verdanken, die damals in den Osten geflossen sind. Überall entstanden Gewerbe- und Industriegebiete. Anfangs waren diese Gewerbegebiete zwar ausgewiesen und fein erschlossen, es fehlt lediglich das Gewerbe.
Ähnlich ging es mit den Kläranlagen. Auch diese wurden massenhaft errichtet und waren oft völlig überdimensioniert.
War das Geld der Investitionszuschüsse erst mal verbaut, geschah lange Zeit nichts, da viele Betriebe und auch viele Menschen insgesamt in die alten Bundesländer abgewandert waren. Langsam findet hier ein Ausgleich statt, wird aber noch einige Zeit dauern, bis auch diese Kapitel kein Thema sein wird.Neulich las ich einen Artikel, dass sogar die Universitäten im Osten weit weniger von den Studenten genutzt werden als die westlichen. Alles aus einem Vorurteil heraus.

Es wurden viele Fehler bei der Wiedervereinigung gemacht. Dennoch war es richtig und gut, dass sie endlich stattfand. Es gab damals ja keine Gebrauchsanweisung, wie man eine Staaten-Wiedervereinigung abwickelt.
Man hat aber jede Menge Erfahrungen gesammelt, die man z.B. Nord- und Südkorea angedeien lassen könnte, wenn es dann mal soweit ist. Auch dort wird es eines Tages eine Wiedervereinigung geben.

Mit einer Pendlergeschichte hat dieser Artikel eigentlich wenig zu tun außer, dass ich gerade im Zug sitze und das vorgenannte verzapft habe.
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Pendlergeschichte: "Merkelina" im Rheingold-Fieber

Posted in Panorama, Pendlergeschichten, Politik | Posted by Jürgen Knösch |

Pendlergeschichte: “Merkelina” im Rheingold-Fieber
Mein Regional-Express steht wie immer am Gleis bereit. Jetzt bin ich ja mal gespannt, ob er wegen der Retro-Tour von „Merkelina“ Verspätung hat. Wenn der Rheingold-Express von Frankfurt am Main weiter nach Erfurt gefahren ist, dann verkehrt er genau auf meiner Strecke…

Vor mir sitzt ein Pendler, der mit schon sehr oft gegenüber gesessen hat. So ein Mist. Den noch ein weiteres Mal unter die Lupe zu nehmen macht nun wirklich keinen Sinn.
Ups, gerade kommt die Durchsage, dass wir in Kürze abfahren. Dann hat „Merkelina“ noch einmal Glück gehabt…

Die Retro-Tour verstehe ich immer noch nicht. Sie sitzt ja die meiste Zeitdes Tages im Zug. Wenn schon Zug fahren, dann hätte sie mal in einen normalen Pendlerzug mitfahren sollen. Zum Beispiel in meinem hier. Dann hätte ich wenigstens ne feine Pendlergeschichte schreiben können. So hockt sie jetzt mit ihren Bodyguards im Rheingold-Express und wundert sich wohl warum die Landschaften im Osten immer noch nicht blühen. Sie hätte vielleicht vor Ort bleiben sollen und den Acker selbst bestellen sollen….In Frankfurt Süd steigen auch keine geeigneten Opfer ein und so werde ich noch ein wenig über „Merkelina“ und Co. sinnieren.
Es war bei dem großen Fernsehduell ja schon etwas auffällig, zumindest im Nachhinein, dass sie die Vorzüge einer Schwarz-Gelben Koalition stärker betont und ausgeführt hatte. Der Guido saß bestimmt nägelkauend vor der Glotze und hat darauf gewartet schon mal als zukünftiger Außenminister genannt zu werden. Den Job hat ja immer noch Herr Steinmeier inne, und das ist gut so, gelle!
Trotz der Aussage nach der Wahl mit der FDP zusammen zu regieren, will der Gedanke nicht weichen, dass die Große Koalition vielleicht doch das kleinere Übel für die CDU wäre. Nun ja, wir werden es bald erfahren.

So, das war zwar keine echte Pendlergeschichte, wurde aber zumindest im Zug geschrieben. Ich hoffe, ihr habt dennoch euren Spaß damit?!
Hier könnt Ihr meinen FEED abonnieren. Würde mich freuen!