Fußgängerampeln für Blinde – Problem erkannt aber nicht gebannt

Posted in Gesellschaft, Satire | Posted by David Maximilian Mann |

Grundsätzlich schaue ich morgens auf dem Weg zum Zug nirgendwo hin, so im Auto. Ich fahre einfach vegetierend durch die Gegend und freue mich, einmal frisch geduscht zu riechen. Ich weiß natürlich von vorn herein genau, dass dieser Geruch spätestens auf den nur noch für Blinde und Vollpfeifen sauber wirkenden Sitzen im RegionalExpress Richtung Metropole genauso schnell verschwinden wird, wie er bei der morgendlichen Dusche gekommen ist. Das Einzige.. Und wirklich das Einzige, das mich morgens in den Wahnsinn treibt sind Omas.

Straßenkreuzende Omas. Wie Lastwagen schieben sich eben jene mit genau 2 Kilometern pro Stunde über jede Straße auf der ich fahre. Ist ja auch logisch, wenn man in dem Alter ist, in dem man ohnehin nur noch über Verdauung redet kann man auch gleich um 8 Uhr morgens aufstehen um den Stuhlgang beim Einkaufen auf Hochtouren zu bringen.

Aber: Zurück zu meinem eigentlichen Thema:

Die Oma auf der Straße, kaum sehend. Ich an der roten Ampel im Auto. Ich sitze also da, Puls um die 180 und schaue mir die Ampel an. Warum haben die neuen Ampeln eigentlich alle diese weißen Streifen auf dem Boden? Aha, hmhm, also für die Blinden. Die können dann problemlos an die Ampel laufen und sehen, wo die Straße anfängt. Danke, Kommune. Danke. Behindertengerechte Städteplanung ist ja auch wichtig. BlaBlaBla! Hat sich eigentlich JEMALS auch nur ein Mensch bei der Stadt die Gedanken gemacht, die ich mir in fünf Minuten auf dem Weg zum Zug mache?!

Wie sollen die Blinden die Ampeln finden?

Warum haben die an der Ampel Blindenstreifen, wenn der Blinde die Ampel gar nicht findet, hat ja sonst keine Streifen. Schafft er jedoch den 800m weiten Weg bis zu den rettenden weißen Streifen kann er sich fühlen wie Hans im Glück. Ach, nein, er steht ja doch nur an der Ampel und… Kann sie nicht nutzen, die Ampeln in den kleinen Kommunen piepsen nämlich noch nicht mit dem urban anmutenden „dödödödöd“, bei dem alle loslaufen können.

Nein. Wir auf dem Land, wir bauen den Blinden einfach eine Ampel, die sie weder sehen noch hören, ja, eine, die sie nicht mal finden und kleiden die dann mit Blindenstreifen aus, damit der Blinde, wenn er schon mal im Kreis läuft, wenigstens was zu entdecken hat! Na gut, man muss das ja auch positiv sehen. Wenn langfristig gedacht in 70 Jahren alle Bürgersteige blindengerecht sind, dann finden auch die fast blinden Omas alle Ampeln. Und die Blinden sowieso.

Auch bei mir hat Oma die andere Straßenseite gefunden. Ihr Glück, es wird gerade grün, einen Blinden habe ich zwar immer noch nicht an einer Ampel gesehen, dafür bin ich wieder um eine Erkenntnis reicher geworden, nämlich warum ich noch nie Blinde an unseren Fußgängerampeln gesehen habe.

Kapitän Francesco Schettino hielt sich an den „Kodex“

Posted in Gesellschaft | Posted by Jürgen Knösch |

Wenn man sich die Tragik des Schiffsunglückes vor der italienischen Küste zu Gemüte führt, dann wird man sehr wütend auf den Kapitän Schettino. Es ist ein altes und immer noch gültiges Gesetz, dass der Kapitän als Letzter das Schiff verlässt und ein sinkendes Schiff sowieso.

Es wundert mich fast, dass bislang nur 6 Tode aus dem Kreuzfahrtschiff Costa Concordia geborgen wurden. Sicher werden noch weitere Tode geborgen werden oder die Vermissten werden irgendwann als Tod erklärt.


Den Kapitän scheint das wenig zu kümmern, er machte sich als einer der ersten von Bord seines Schiffes und ließ seine Crew und seine Passagiere führungslos zurück. Er rettete nur seine eigene Haut, in der ich nun aber auch nicht stecken möchte. Die Toten werden ihn sein Leben lang verfolgen.

Das Unglück geschah wohl, weil er zu nah an der Insel Giglio vorbei fuhr, um die Eltern eines Schiffsangestellten mit dem Schiffshorn zu grüßen. Ein netter Zug des Kapitäns, eigentlich. Aber leider nur eigentlich, denn er bedachte dabei nicht, dass sein Schiff auf Grund laufen könnte und der Rumpf vom scharfkantigen Meeresboden aufgerissen werden könnte, was ja tragischer Weise auch geschah.

Verantwortung sieht etwas anders aus. Es gibt Meereskarten und die Untiefen sind eingezeichnet. Bevor er eine spektakuläre Vorbeifahrt an der Insel Giglio durchführen lies, hätte er die Karten studieren müssen. Ein Kapitän hat stets zuerst die Verantwortung für seine Passagiere und seine Crew.

Dass er aber alles noch verharmloste, als es schon zu spät war und dass er feige zuerst das Schiff verließ, ist unehrenhaft und schändlich.

Was soll das nun mit dem “Kodex“. Das ist mir durch den Piratenfilm “Fluch der Karibik” in den Sinn gekommen. Dort hieß es des öfteren “haltet euch an den Kodex” und als die junge Elisabeth nach der Bedeutung des “Kodex” fragte, erklärte man ihr “Wer zurückbleibt wird zurück gelassen“.
Nun gilt das aber nur für Piraten, die mit Ehre und Verantwortung sowieso nicht viel am Hut haben. Kapitän Francesco Schettino ist aber kein Piratenkapitän…

Den Sarkasmus an dieser Stelle, bitte ich mit nachzusehen.

Der Vibrator – viele Frauen haben einen, aber wie fing es an – Video

Posted in Gesellschaft, Kino | Posted by Jürgen Knösch |

Der Vibrator, ein Instrument, der bei Frauen die höchsten Töne hervorrufen kann. Viele Frauen haben bereits einen Vibrator oder einen Dildo aber keiner weiß, wie die Geschichte des Vibrators anfing.

In der heutigen aufgeklärten Zeit wissen viele um den Vibrator. Es ist ein stimulierendes Instrument, mit dem die Frauen auch einmal ohne den Mann oder ohne sein Geschlechtsorgan, sich zu gewollten Höhepunkten stimulieren kann, so ihr danach ist.
Mittlerweile gibt es “Sex-Shops” nur für Frauen und es gibt sogar Pornos nur für Frauen, von Frauen erdacht und gemacht. Aber das war nicht immer so. Wie fing die Geschichte des Vibrators, des Dildos an? Niemand kann darauf wohl eine richtige Antwort liefern.

Nun hat sich aber ein Film des Themas angenommen und wir reisen ins 19. Jahrhundert zurück. Es handelt sich dabei um den Film: “In guten Händen“. Der Film spielt ausgerechnet im prüden England aber der Film deckt einiges auf und es macht Spaß ihn anzuschauen. Es ist nicht nur ein Film für Frauen, auch die Männer sollten ihn sich anschauen. Vielleicht können sie noch etwas lernen ;-) .

Hier eine kurze Zusammenfassung der Handlung:

Die Komödie von der US-amerikanischen Regisseurin Tanya Wexler erzählt die (zum Teil wahre) Geschichte des jungen Arztes Mortimer Granville, der im ausgehenden 19. Jahrhundert als hoffnungsfrohes Talent dem alternden Dr. Robert Dalrymple zur Hand gehen muss, um gutsituierte Damen von der «Hysterie» zu heilen. Wie genau er das macht, sei hier nicht ausgeführt. Nur so viel: Dem jungen Arzt Granville tut irgendwann die Hand weh und es kommt zur bahnbrechenden Erfindung des Vibrators. Mit Maggie Gyllenhaal und Rupert Everett. Quelle: kino-news.de

Hier ein Trailer des Films “In guten Händen”:


Das macht doch “Lust” den ganzen Film anzuschauen, oder?!

Wie es dann im 20 Jahrhundert weiter ging, kann man in diesem kleinen Filmausschnitt anschauen:

Wenn euch dieser Seite gefällt, dann würde ich mich freuen, wenn ihr “Blog von Balrog” bei Facebook beitretet ;-)

Blog von Balrog wünscht allen Merry Xmas und nen Guten Rutsch nach 2012

Posted in Gesellschaft | Posted by Jürgen Knösch |

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und Weihnachten steht vor der Tür. Das Jahr ging wie immer viel zu schnell zu Ende und es war ein ereignisreiches Jahr. Fukushima, viele Erdbeben, Überschwemmungen und andere Naturkatastrophen erklärten der Menschheit, wie verletzlich sie sein kann. Aber es geht immer weiter.

Was gab es noch in diesem Jahr? Die FDP hat sich quasi selbst aufgelöst, der Bundespräsident braucht dringend eine bessere Bezahlung, damit er endlich mal einen vernünftigen Pauschalurlaub buchen kann und nicht mehr seine “Freunde” anbetteln muss. Europa steht vor dem finanziellen Scherbenhaufen, die Rating-Agenturen bestimmen fortan die Geschicke eines Landes. Die USA ermordet Bin Laden, andere Despoten und Diktatoren mussten ihren Hut nehmen oder gingen den Weg, den wir alle irgendwann gehen müssen etc. etc. pp

Nun wünsche ich aber meinen Leserinnen und Lesern und auch sonst allen lieben Menschen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest. Mögen es friedliche Weihnachten werden.
Gerade wenn die Familie mal wieder zusammen kommt, gibt es immer mal wieder kleinere Streitigkeiten. Lass die Querelen lieber zu Hause und freut euch auf die Familie.

Bei meiner Familie fehlt an diesem Weihnachtsfest zum ersten Mal mein Vater, er war im Juni verstorben und an Heilig Abend werden wir ihn vermissen.

So, lasst euch reich beschenken und bleibt zufrieden.

Frohe Weihnachten, Bones Navidaes, Danistayohihv, Jutdlime pivdluarit, Kala Christougenna, Joyeux Noël, Mo’adim Lesimkha, Wesolych Swiat, Shinnen omedeto, Buon Natale, Feliz Navidad

Die Päpstin – feiner Film über die Abartigkeit der katholischen Kirche

Posted in Gesellschaft | Posted by Jürgen Knösch |

Die katholische Kirche hatte letztes Jahr einiges wegen der zahlreichen Kindesmissbräuche auszuhalten. Das Buch, nun der Film “Die Päpstin”, schildert die beschränkte Sichtweise der Kirche.

Es ist schon sehr krass, wie im Mittelalter die katholische Kirche die Frauen und freilich auch die Mädchen von allem fern hielt. Die Frauen waren es, die viel Wissen über Medizin hatten. Wenn sie es zu laut aussprachen, dann konnte es allerdings leicht geschehen, dass sie als Hexe verbrannt wurden. Die Kirche, gerade die katholische Kirche war und ist borniert. Sie schaut nicht hin und hat bis heute nichts dazu gelernt.

Der Film schildert das in sehr anschaulicher Weise. Wenn man zuschaut, dann wird es einem regelmäßig schlecht und man wird sehr wütend über so viel Borniertheit.
Nun sind wir im 21. Jahrhundert und was hat sich gebessert??? Eigentlich nicht sehr viel. Frauen dürfen immer noch keine Priester(innen) werden, die Priester dürfen nicht heiraten, das Zölibat gibt es immer noch und die Pille oder sonstige Verhütung mag der Papst bis heute nicht…..mehr kann ich dazu nicht schreiben, ich muss mich nun leider übergeben. Amen.

José Carreras Gala – Jetzt online Spenden oder über die Hotline

Posted in Gesellschaft, TV | Posted by Jürgen Knösch |

Heute überträgt der Mitteldeutsche Rundfunk zum 17. Mal die José Carreras Gala. Die diesjährige Benefitz-Gala findet in der Neuen Leipziger Messehalle 1 statt. Es werden zahlreiche prominente Gäste auf der Bühne und an den Spendentelefonen erwartet.

Unter dem Motto

“Leukämie muss heilbar werden. Immer und bei jedem”

bittet er um Spenden für seine Stiftung im Kampf gegen Leukämie.
Im letzten Jahr wurden mehr als 6,6 Millionen Euro gespendet und insgesamt wurden bereits mehr als 90 Millionen Euro für die Stiftung gespendet.Die José Carreras Gala zählt damit zu den erfolgreichsten Benefizveranstaltung im deutschen Fernsehen.

Die Gästeliste

Heute werden

Helene Fischer, Andrea Berg, Sarah Connor, Udo Jürgens, Peter Maffay und Mandy Capristo, Laith Al-Deen, Freddy Sahin-Scholl, David Garrett, Rosenstolz, Die Priester, Karel Gott, das Filmorchester Babelsberg, das Deutsche Fernsehballett des MDR erwartet. Neben José Carreras wird Désirée Nosbusch die Moderation übernehmen

An den Spendentelefonen kann man diese Prominenten erwarten

Henry Maske, Sebastian Krumbiegel, Oliver Pocher, Regina Halmich, Herbert Knaup, Denise Zich, Nina Eichinger, Sven Ottke, Kim Fisher, Johannes Brandrup, Marie Luise Marjan, Tina Ruland, Steffen Groth, Max Raabe, Michael Brandner, Mareile Höppner, Peter Neururer, Olaf Thon, Gesine Cukrowski und viele weitere bekannte Telefonpaten

Online spenden oder über die Hotline

Wer online spenden möchte, der findet hier den LINK zum Online-Formular.

Die Spendenhotline ist bereits geschaltet. Die Nummer lautet:

01802 400 100

(6 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, Gebühren für Mobilfunknetze können abweichen). Die Spendenhotline ist vom 5. bis 31. Dezember 2011 geschaltet. (Quelle: ARD.de)

Ich wünsche José Carreras auch heute wieder ein gutes Gelingen und viele Anrufer und damit viele Spenden.

Wollte Schiedsrichter Rafati mit Selbstmordversuch nur Aufmerksamkeit?

Posted in Gesellschaft | Posted by Jürgen Knösch |

Immer wenn sich eine Person des öffentlichen Lebens das Leben nimmt oder es zumindest versucht, ist das Gejammer stets groß und die Welt versteht sich selbst nicht mehr. Im Fall von Schiedsrichter Rafati scheint mir der Zeitpunkt des Selbsttötungsversuchs sehr gezielt gewählt.

Es ist wohl oft so, dass sich potentielle Selbstmörder spektakuläre Orte für ihren Selbstmord aussuchen. Gerne wird die Deutsche Bahn bzw. deren Züge für den Tötungsversuch ausgewählt. Das fand ich und finde es immer noch völlig daneben. An den armen Lokomotivführer denkt der Selbstmörder nicht, er nutzt ihn aber in egoistischer Art und Weise aus. Der Lokführer muss nach solch einem Vorfall meist selbst in psychologische Behandlung. An die armen Menschen, die hinterher die Überreste von den Gleisen und der Lok abkratzen müssen, gar nicht zu denken.

Wenn ich mir nun den Selbsttötungsversuch von Schiedsrichter Rafati anschaue, dann komme ich zu der Vermutung, dass er den Ort und den Zeitpunkt bewusst gewählt hatte. Ich denke nicht, dass er wirklich sterben wollte, er wollte Aufmerksamkeit und die hat er jetzt zur Genüge.

Hätte er sich an einem spielfreien Tag zu Hause das Leben genommen, wäre das Geschrei weniger groß gewesen. Er wählte aber einen Samstag und obendrein noch einen Samstag an dem er ein Bundesligaspiel leiten sollte. Es war das Spiel 1. FC Köln gegen Mainz 05.

Der Schiedsrichter hatte mit seinen Assistenten einen Termin zur Vorbesprechung aber er erschien bekanntlich nicht, worauf die Assistenten Herrn Rafati in der Badewanne mit aufgeschnittenen Pulsadern fanden. Hatte er das erwartet oder einkalkuliert? Wieso in einem Hotel und wieso vor einem Bundesligaeinsatz?

Rafati wurde gerettet und das ist auch gut so. Ich denke, dass es ein „Hilfeschrei“ von Rafati war. Er wollte auf seine offensichtlich bedauernswerte Situation aufmerksam machen. Allerdings geht es vielen „normalen“ Menschen noch schlechter aber sie machen weiter und begehen keinen Selbstmord.

Ob Herrn Rafati bewusst war, dass wegen seiner Selbsttötungsabsichten ein Bundesligaspiel kurzfristig abgesagt werden musste und tausende von Fans enttäuscht wieder nach Hause fahren mussten? Die Eintrittskarten behalten zwar ihre Gültigkeit für das Nachholspiel aber die Kosten für das Hotel, das viele gebucht haben, wird niemand ersetzen.

Wer denkt an die arme Hotelkraft, die die Badewanne reinigen muss???

Ihr habt sicher bereits gemerkt, dass ich keine großen Sympathien für Selbstmörder hege. Es ist freilich jedermann Recht, sich das Leben selbst zu nehmen aber wenn sie schon diesen Schritt wählen, sollten sie andere unbeteiligte da nicht mit rein ziehen…. So sehe ich das zumindest.

Nach der Scheidung wieder zum Stehpinkler werden

Posted in Trennung und Scheidung | Posted by Jürgen Knösch |

Welch eine seltsame Überschrift aber der eine oder andere Mann könnte schon mal auf diese Idee kommen, so er während der Ehe oder der Beziehung angehalten wurde, im Sitzen zu pinkeln.

Es ist ja eine unendliche Geschichte. Männer pinkeln gerne im Stehen und fühlen sich oftmals gegängelt, wenn sie sich zum Pinkeln auf die “Brille” setzen sollen anstatt allerlei “Gesprenkel” auf eben dieser zu hinterlassen.

Wenn nun leider oder endlich die Beziehung gescheitert ist, dann fühlt sich der Mann befreit und freut sich, endlich wieder sorglos im Stehen pinkeln zu können. Aber das hat freilich auch Nachteile.
Die Nachteile entstehen dann, wenn der Mann danach oder einmal die Woche oder wer weiß wie oft, die Toilette selbst putzen muss. Spätestens dann wird man sogar als Mann darüber nachdenken, ob man sich vielleicht nicht doch wieder zum Pinkeln setzen sollte?!

Es ist nicht wirklich appetitlich, eine “Besprenkelte” Toilette zu putzen. Freiheit hin oder her.
Ich für meinen Teil ziehe das Sitzen vor, da ich halt meine Toilette selbst putzen muss und keine Dame des Hauses zur Verfügung steht, mir dieses abzunehmen.

Dazu gibt es sogar einen recht krassen Witz:

Wie viele “Neger” (ich weiß, dass man(n) Neger eigentlich nicht mehr verwendet…) braucht man, um eine Toilette zu putzen?????

Antwort: Keinen – Es ist Frauenarbeit……böse, böse, ich weiß ^^.

Also liebe Männer, wie haltet ihr es? Habt ihr eure Pinkel-Gewohnheiten nach der Scheidung bzw. Trennung geändert oder pinkelt ihr weiterhin im Stehen.

Wer den Luxus eines Pissoir hat, der hat all diese “männlichen” Probleme freilich nicht ;-) .

Danica – Mensch Nummer 7.000.000.000 – zumindest symbolisch

Posted in Gesellschaft | Posted by Jürgen Knösch |

Die UNO hat mit dem Mädchen Danica May Camacho den Mensch Nummer 7.000.000.000 offiziell begrüßt und gekürt. Die Kleine kam in einem Krankenhaus auf den Philippinen kurz vor Mitternacht auf die Welt. Was soll dieser Unsinn?

Da klagt die Menschheit wegen der Überbevölkerung, gerade in der 3. Welt, aber die UNO hat nichts besseres zu tun als den siebenmilliardsten Menschen symbolisch zu begrüßen.
Freilich kann nicht einmal die UNO mit Gewissheit sagen, wie viele Menschen tatsächlich auf dem blauen Planeten leben und daher ist die Geschichte mit den 7 Milliarden auch nur symbolisch zu sehen.

Danica bekommt ein Stipendium

Einen Vorteil wird die kleine Danica aber haben. Die UNO spendiert dem Mädchen ein Stipendium für ein späteres Studium und die Eltern bekommen eine finanzielle Unterstützung für den Aufbau eines Geschäfts. Ob es tatsächlich dazu kommt, dass Danica irgendwann einmal ein Studium absolvieren kann oder ob sie schon bald von einem Tsunami davon gespült wird, steht in den Sternen.

Man möge mir den krassen Ansatz mit dem Tsunami verzeihen. Ich finde es aber sehr zweifelhaft auf der einen Seite den 7. Mrdtsen Menschen zu feiern, wo doch zig Milliarden Menschen im 21. Jahrhundert Hunger leiden und nur eine sehr geringe Aussicht auf ein einigermaßen erfülltes Leben haben.

Die UNO sollte sich eher um die wichtigen Dinge des Planeten kümmern.

Der kleinen Danica gratuliere ich aber dennoch zur Geburt. Möge sie ein langes und glückliches leben haben…..

Louis Theroux DVD Collection – Dokumentationen der besonderen Art

Posted in Gesellschaft | Posted by Jürgen Knösch |

gesponserter Artikel

Wenn man sich das tägliche Fernsehprogramm anschaut, dann nervt es schon etwas. Im Vorabendprogramm läuft eine seichte Soap nach der anderen und wird obendrein mit reichlich Werbung ständig unterbrochen. Es gibt zwar noch das Angebot von einem Pay-TV Sender, doch nicht jeder ist bereit, dafür den Preis zu zahlen. 

Wer zusätzlich informative Dokumentationen sucht, muss sich das Fernsehprogramm schon sehr genau vornehmen und studieren, bevor eine gute Doku findet. 

Gut, dass es mittlerweile das Medium DVD gibt und man sich das Programm bzw. eine oder mehrere gute Dokumentationen nach Hause holen kann. 

In diesem Artikel geht es nun um einen Meister der Dokumentation. Es handelt sich um Louis Theroux. Sein Stil des Journalismus dürfte einzigartig sein. Niemand sonst lockt mit seinem Stil so viele Informationen aus seinen Interviewpartnern heraus wie Theroux. Er geht dabei sehr subtil an die Sache heran und die Befragten merken es meist nicht, wie geschickt der "Meister" ihnen alle Informationen heraus lockt. Louis Theroux Sein eigener Humor kommt dabei auch nicht zu kurz und der Betrachter der fertigen Dokumentationen hat seinen lieben Spaß neben der wichtigen Informationen. Die Themen sind allerdings oft gar nicht witzig, zumindest nicht vordergründig. Die Themen, die Louis Theroux behandelt sind sehr vielfältig ebenso die Orte wo er die Interviews durchführt.

BBC hat den Journalisten bei seinen Reisen rund um die Welt begleitet und viele Dokumentationen von Louis Theroux auf DVD heraus gebracht.

Nun kann man sich die Dokumentationen in Ruhe zu Hause anschauen und wird dabei auch nicht von der nervigen Werbung geplagt.

Sehr unterhaltsam ist der Online-Quiz zu den Dokus von Theroux.

Bei Amazon gibt es eine große Auswahl von Louis Theroux DVD's. Stöbert einfach ein wenig und staunt bereits bei den Titeln.

 

Edelpuff in der Wüste:

Viral video by ebuzzing