Gesellschaft

Abenteuer-Urlaub 2016 – Trekking entlang der Flüchtlings-Routen

Schon oft wurde vermeldet, dass durch die Flüchtlingssituation auch Arbeitsplätze geschaffen werden. Ob bei diversen Reiseveranstaltern mit dem Trekking-Angebot Arbeitsplätze geschaffen werden, ist mir nicht bekannt, doch es sollten zumindest Arbeitsplätze im Touristik-Bereich gesichert werden.

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass findige Reiseveranstalter auf solch eine abgereiste Idee kommen könnten und Trekking-Urlaube auf den Flüchtlingspfaden anbieten würden, ich kam ja auch drauf. Vielleicht sollte ich mir das Patent darauf sichern, harhar.

Wie müsste man sich das nun vorstellen. Auf der einen Seite, also Richtung Balkan, Österreich oder Deutschland der Strom der Flüchtlinge und auf der anderen Seite, quasi im Gegenverkehr, die Gruppen der Trekker oder auch einzelne, mutige, survivalhungrige Wanderer. Während der Flüchtling nur das nötigste mit sich trägt würde auf der Gegenfahrbahn der moderne Trekker mit High-End Ausrüstung kontern. Superleichte Rucksäcke, bequeme Wanderschuhe, Funktionsunterwäsche und sonstige Fleece- und Gore Tex Klamotten in den angesagten Farben der Saison.

Lovis 3Ganz mutige würden nicht in der geführten Gruppe gehen, sondern sich nachts abseits der Flüchtlingsrouten ins Gebüsch schlagen und ihre Wolfstatzen-Zelte aufbauen. Vor dem Schlafen noch den himalayaerprobten Kocher in Stellung bringen und eine ergiebige und dennoch leicht verdauliche Astronautennahrung in den feisten Wanst schlagen. Mir wird bei der Vorstellung ganz schlecht.

Gut, dass bislang nur mir solch ein Blödsinn eingefallen ist. Aber wer weiß, heutzutage wird fast alles, was Geld bringt, in die Tat umgesetzt. Vielleicht gibt es ja auch eine Fernsehshow auf RTL, wo ein Kamera-Team einige Trekker begleitet und von den Mühen und Qualen der Alternativurlauber zur Primetime berichtet….

Kurz in eigener Sache: Man kann tatsächlich mit seinem PC oder Notebook passiv Geld verdienen, wenn man ungenutzte Festplatten-Kapazität an Kairos vermietet. Hier gibt es weitere Infos.

Was könnte noch geschehen?

Wenn nun der Flüchtling auf der Gegenfahrbahn die Trekker in ihren bunten Outdoor-Klamotten sieht, könnte er auch für sich den Entschluss fassen, dass er das auch irgendwann tun wird. Erst mal das sichere Gebiet erreichen, Anerkennung als Asylant, nen guten Job und dann im ersten Urlaub eine Trekking-Tour in die alte Heimat….

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veröffentlicht von Jürgen Knösch, am 18. März 2016