Paris St. Germain hat seine Kaderplanung noch lange nicht abgeschlossen. Nach den Millionentransfers von Zlatan Ibrahimovic und Thiago Silva will der französische Hauptstadtklub jetzt den brasilianischen Nationalspieler Lucas Moura verpflichten. Der Olympia-Teilnehmer bestätigte jetzt, Gespräche mit PSG-Manager Leonardo geführt zu haben.
Der brasilianische Nationalstürmer vom FC Sao Paolo könnte bald in die französische Liga wechseln. Das gab der 19-Jährige gegenüber einer brasilianischen Sportzeitung bekannt. Paris St. Germain soll nach Angaben der „Globo Esporte“ in der Zukunftsplanung von Lucas ein heißer Kandidat sein. „Ich habe mit Thiago Silva und Leonardo gesprochen. Sie haben einige gute Dinge über den Klub, das Projekt, das sie hier führen, erzählt. Gespräche werden geführt, aber es ist noch nichts geschehen“, so der Mittelfeldspieler gegenüber dem Sportmagazin. Paris St. Germain rüstet den Kader diese Transferperiode extrem auf. Das Ziel des von der Quatar Sport Investment-Gruppe finanziell unterstützten Klubs, ist das Finale der Champions League.
Auch Manchester United und Inter Mailand waren an Lucas interessiert, ihnen war aber die Ablösesumme, die Sao Paulo für das junge Talent verlangt, zu hoch. Laut „transfermarkt.de“ wird sein Marktwert auf 25 Millionen Euro geschätzt. Jetzt ist PSG der Favorit auf eine Verpflichtung von Moura. Allerdings will der Olympiateilnehmer nicht sofort nach Europa wechseln. „Ich werde in Sao Paolo bleiben bis Ende des Jahres. Ich habe immer gesagt, dass ich einen Titel gewinnen will und uns für die Copa Libertadores qualifizieren will, bevor ich gehe“, so der 19-Jährige gegenüber den Fußballnachrichten der „Globo Esporte“.
Lucas möchte sich erst einmal voll und ganz auf das olympische Turnier konzentrieren. „Wenn der Transfer im Januar klappt, werde ich das für Sao Paolo tun. Nun bin ich aber fokussiert auf das Nationalteam, ich kann erst nach Olympia etwas dazu sagen“, so der brasilianische Nationalspieler. In London hat die brasilianische Auswahl das Finale erreicht und trifft dort auf Mexiko. Vorher hatten die Brasilianer Südkorea mit 3:0 im Halbfinale weggefegt. Auch im Endspiel ist die „Selecao“ gegen die Mexikaner laut Wettquoten im Vorteil.
(Jürgen Knösch)

