Panorama
11. Juli 2012

Satiremagazin Titanic ging zu weit – Papst Benedikt XVI. schlägt mit weltlicher Macht zurück


Das war wohl der Aufreger des Tages. Das Satiremagazin Titanic hatte in seiner neusten Ausgabe den Papst auf dem Titelbild und der Rückseite des Magazins in peinlicher Aufmachung dargestellt. Das ging dann aber dem Papst und dem Vatikan doch etwas zu weit und es wurde eine einstweilige Verfügung gegen Titanic erlassen. Eine bessere Werbung kann es für das Satiremagazin Titanic gar nicht geben.

Ich war lange Zeit ein Abonnent von Titanic aber das liegt schon Jahrzehnte zurück. Mit dem aktuellen Skandal hat sich Titanic aber mal wieder in die Schlagzeilen gedrängt und es war der Papst Benedikt XVI. höchstselbst, der dem schwächelnden Magazin eine prima Werbebühne verschaffte.


Freilich werde ich mich hüten und hier die entsprechenden Bilder des Covers und der Rückseite zu präsentieren. Eine Abmahnung des Vatikans wäre mir wohl sicher ;-) .

Aber ich kann es ja beschreiben. Auf dem Cover war Herr Papst mit einem verräterischen “Pinkelflecke” und auf der Rückseite mit einem “braunen Fleck” zu sehen. Eine gutes Bildbearbeitungsprogramm macht dies leicht möglich.

Das Ganze wurde betitelt mit “Halleluja im Vatikan – Die undichte Stelle ist gefunden!” Die Titanic spielte damit auf die undichten Stellen innerhalb des Vatikans zurück und ich finde die Darstellungen eigentlich recht gelungen.

Rein technisch scheint mir ein Pinkelfleck gar nicht möglich zu sein

Der echte Pinkelfleck ist freilich gar nicht möglich, es sein denn, dass Papst Benedikt XVI. nicht unter seiner Soutane trägt…. (der satirische Pinkelfleck allerdings schon). Das ist aber eher unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher scheint mir schon, dass er im fortgeschrittenen Alter eine Einlage in seiner Unterhose trägt. Denn auch auch der Papst wird nicht vor der Inkontinenz verschont geblieben sein. Die Männer der weltlichen Welt wissen sowieso, dass der letzte Tropfen, trotz endloser Schüttelei, sowieso in die Hose geht ;-) . Im Alter verstärkt sich das, auch bei dem Stellvertreter Gottes auf Erden.

Prima Werbung für Titanic

Hat der Papst mit seiner “Einstweiligen Verfügung” richtig reagiert oder hätte der Vatikan lieber die Hände “in den Schoß legen sollen?!” Das tun die Herren Priester und Kardinäle ja öfters…. Eins ist klar, für das Satiremagazin Titanic gibt es kaum eine bessere Werbung. Aber insbesondere die katholische Öffentlichkeit hätte das Cover auf alle Fälle heftig kritisiert und es an die Öffentlichkeit gebracht. Mich wundert aber, dass es heute bei bild.de keine reißerischen Meldungen über diesen Eklat gab. Sonst schlachtet die BILD alles aus, was es auszuschlachten gibt.

Hätte allerdings der Papst bzw. der Vatikan das Bild bei Titanic nicht gewürdigt oder einfach mal etwas gegrinst, dann wäre dieser Skandal erst gar nicht entstanden.

(Jürgen Knösch)

4 Responses to "Satiremagazin Titanic ging zu weit – Papst Benedikt XVI. schlägt mit weltlicher Macht zurück"

  1. Sica sagt:

    Er soll doch Fanta getrunken habe, der Papst und sich dabei bekleckert haben…(stand das nicht im Spiegel?) Dann wäre der gelbe Fleck doch Realität und dürfte nicht abgemahnt werden…Woher kommt aber der braune Fleck auf der Rückseite? Vielleicht Vogelkot – dann müssten die schuldigen Vögel abgemahnt werden…

    Wenn ich dieses Video oben betrachte, so habe ich das Gefühl, es handelt sich wohl um eine Karnevalsaufführung…Zum Schreien, diese grünen Kleidchen und diese Händeküsserei…

    Ich fass es nicht…

    Leben wir wirklich im zwanzigten Jahrhundert?

    • Meister Benedikt hat wohl eher zu viel Bluna getrunken, hehe. Immer nach dem Motto, “sind wir nicht alle etwas Bluna” ;-) . Tja, immerhin macht neben der Titanic auch der Stellvertreter Gottes von sich reden …. Wenn ich Gott wäre, würde ich den Vatikan auf der Stelle auflösen. Einfach einen großen Blitz und gut is….

  2. Sica sagt:

    Die Papst-Satire geht ja weiter – lies mal hier:

    http://www.express.de/politik-wirtschaft/nach-cover-verbot–titanic–zeigt-papst-jetzt-mit-fanta,2184,16596360.html

    Aber vielleicht kennst Du den Link schon…

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