Der Geschäftsführer von Borussia Dortmund, Hans-Joachim Watzke, hat sich erneut klar positioniert und trotz aller Wechselspekulationen von außen den Verbleib von Stürmer Robert Lewandowski garantiert. Zuletzt hatte der polnische Nationalcoach Franciszek Smuda für Unruhen im gelb-schwarzen Lager gesorgt, indem er den Abgang seiner drei Dortmund-Legionäre prophezeite: „Meiner Meinung nach werden sie Dortmund irgendwann verlassen. Lewandowski geht zu Manchester United, Blaszczykowski irgendwo nach England und Piszczek zu Real Madrid“, sagte der 63-Jährige.
Doch von alledem will Watzke nichts wissen: „Ich kenne Nationaltrainer Smuda gut, er hat eine hohe Meinung von uns – und wir haben eine hohe Meinung von ihm. Wir sprechen regelmäßig miteinander. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er das so gesagt hat. Es wäre aber auch völlig egal. Ich weiß nicht, wie oft wir noch betonen müssen, dass Robert Lewandowski in jedem Fall bei uns bleiben wird.“
Derzeit bemüht man sich in Dortmund um eine Vertragsverlängerung mit dem polnischen Nationalstürmer, dessen Kontrakt noch bis 2014 gilt. Angeblich habe es aber auch noch keine offizielle Anfrage für ihn gegeben. Rechtsverteidiger Lukas Piszczek ist sogar noch bis 2016 an den BVB gebunden. Gute Voraussetzungen also um bei den live Sportwetten auf bet365.com auf den deutschen Meister zu setzen.
Anders ist die Situation bei Flügelspieler Jakub Blaszczykowski. Sein Vertrag endet bereits im nächsten Sommer. Sollte er nicht verlängern, könnte er die Borussen 2013 ablösefrei verlassen. Nichtsdestotrotz will man sich nicht vorzeitig von „Kuba“ trennen. „Aus wirtschaftlichen Gründen müssen wir niemanden mehr verkaufen. Kuba ist jetzt fünf Jahre bei uns, er fühlt sich wohl und weiß, was er hier hat. Ich bin sehr zuversichtlich, dass er bei uns bleibt. Wir werden nach der EM die Gespräche wieder aufnehmen“, so Watzke.
Bei Shinji Kagawa, der in den Bundesliga News wochenlang für Schlagzeilen gesorgt hatte, sah das noch ganz anders aus: „Bei Kagawa ging es zum einen um ganz andere Summen, und da hat mit Verlaub Manchester United angefragt. Er konnte sich einen Kindheitstraum erfüllen.“
Bei der Personalie Julian Schieber, der den BVB im Sturm verstärken soll, gibt sich Watzke weiter optimistisch. Bislang konnten sich der VfB Stuttgart und Dortmund noch nicht auf eine Ablösesumme für das 23-jährige Sturmtalent aus der Stuttgarter Jugend einigen. „Wir möchten ihn gerne, er möchte auch zu uns. Wir werden keine unvernünftigen Dinge tun, sind aber bereit, einen adäquaten Preis zu zahlen.“ Auch bei Schieber, der bei den Schwaben noch einen Vertrag bis 2013 hat, gilt, entweder jetzt verkaufen oder nächstes Jahr ablösefrei ziehen lassen. Ein Dilemma sowohl für Dortmund mit Blaszczykowski, als auch für den VfB mit Schieber.
(Jürgen Knösch)

