Gesellschaft
15. März 2012

Eine Pflegekraft aus Osteuropa

Mit fortschreitendem Alter können gesundheitliche Einschränkungen zunehmen. Manchmal verändern Erkrankungen die Lebenssituation so beträchtlich, dass eine Pflegebedürftigkeit entsteht. Doch viele dieser Menschen möchten gern in ihrem Zuhause bleiben und bevorzugen die gewohnte, räumliche Umgebung. Dies ist natürlich ohne Hilfe und Unterstützung von außen nicht möglich. In vielen Fällen zeigt sich eine stundenweise, ambulante Betreuung durch Pflegekräfte jedoch als unzureichende Option. Daher nehmen viele Senioren, Angebote einer 24 Stunden-Anwesenheitsbetreuung in Anspruch.

Betreuung zu Hause

Eine Vielzahl der Pfleger und Pflegerinnen, die eine 24-Stunden-Betreuung anbieten, stammen aus Osteuropa, beispielsweise aus Polen oder der ehemaligen Tschechoslowakei. Sie übernehmen die häusliche Pflege, wohnen im Haushalt der alten Menschen und sind somit rund um die Uhr anwesend. Neben pflegerischen Aufgaben und der unterstützenden Hilfe bei Tätigkeiten im Haus, vermittelt die Anwesenheit des Betreuenden vielen Pflegebedürftigen auch ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Die Tatsache, dass in eventuellen Notsituationen ein Ansprechpartner vor Ort ist, entlastet häufig sowohl Betroffene als auch Angehörige. Die besten Voraussetzungen für ein harmonisches Miteinander bieten geprüfte Fachkräfte, die über gute Deutschkenntnisse verfügen.


Bezahlbare Pflege

Die Angst vor hohen Kosten dieser Betreuungsform ist unbegründet. Vergleichbare Plätze in einem Pflegeheim beispielsweise würden den finanziell entstehenden Aufwand bei Weitem übersteigen.
Zudem müssen die osteuropäischen Pflegekräfte eine gültige Arbeitsgenehmigung bzw. Gewerbeerlaubnis, die eine Kranken- und Haftpflichtversicherung beinhalten, vorweisen. Im Umkehrschluss sind die erbrachten Leistungen der 24-Stunden-Pflege steuerlich für Pflegebedürftige anrechenfähig. Außerdem besteht f�r diese die Möglichkeit, abhängig vom Grad der Einschränkung, Leistungen aus der Pflegeversicherung zu beziehen. Je nach Einstufung variiert die Höhe des monatlichen Pflegegeldes.

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(Jürgen Knösch)

One Response to "Eine Pflegekraft aus Osteuropa"

  1. Tommy sagt:

    Die 24-Stunden-Pflege ist eine sehr gute Lösung, finde ich. Nur dann wenn einer älteren Person ein Betreuer zusteht, kann sie gut versorgt werden. Anders als im Pflegeheim, wo ein Betreuer um mehrere Personen sorgen muss. Außerdem kann die pflegebedürftige Person in den ihr vertrauten Räumen wohnen. Was für sie ein psychischer Komfort ist.

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