Die Zukunft von Dortmunds Stürmer Mohamed Zidan ist endlich geklärt. Wie Bundesliga News verkünden, wechselt der Deutsch-Ägypter zu seinem ehemaligen Verein FSV Mainz 05, für die er bereits zweimal spielte. Bei den Dortmunder war die Konkurrenz zuletzt zu groß, wodurch Zidan nur noch selten spielen durfte.
Christian Heidel, Manager bei den Mainzern, zeigte sich erfreut über die Verpflichtung Zidans: „Mohamed Zidan entspricht genau dem von uns gesuchten Spielertypen. Er wollte unbedingt zu uns, er kennt Mainz 05 und die Bundesliga bestens.“ Er sei topfit, habe bei den Dortmundern eine starke Vorbereitung absolviert und benötige daher keine lange Anlaufzeit, so Heidel.
Damit haben sich die Mainzer, denen bei den Bundesliga Quoten eher durchwachsene Chancen auf einen Erfolg in der Liga zugeschrieben werden, im zuletzt eher schwächelnden Sturm verstärkt. Zidan kennt den Verein sehr gut, er spielte bereits in der Saison 2005/06 und in der Rückrunde 2006/07 im Trikot der Rheinländer und erzielte dort in seinen 41 Einsätzen 22 Tore. Bei den Dortmundern kam er zuletzt nur noch selten zum Einsatz und brachte es in der Hinrunde auf lediglich zwei Spiele.
Bei den Mainzern erhielt Zidan einen Vertrag bis zum 30. Juni 2012 mit einer Option auf Verlängerung um weitere zwei Jahre. Die Ablösesumme liegt bei rund 300.000 Euro, über die Modalitäten schweigen beide Vereine jedoch.
Zidan zeigte sich erfreut über die neue Perspektive, die sich für ihn nun auftut: „Ich bin glücklich, dass der Wechsel im letzten Moment noch geklappt hat. Ich wollte unbedingt wieder nach Mainz, ich habe die tolle Zeit dort mit dem Verein und den Fans nie vergessen. Unglaublich, sie jetzt alle wieder zu treffen.“
Während der Zidan-Transfer im Fokus der Medien steht, gerieten zwei weitere Wechsel bei Dortmund fast in den Hintergrund. So verabschiedete sich auch Damien Le Tallec, der es während seiner zweieinhalb Jahre beim BVB lediglich auf vier Kurzeinsätze brachte. Er wird zurück in seine französische Heimat kehren, wo er beim FC Nantes einen Vertrag bis Sommer 2014 unterzeichnete.
Auch Thomas Eisfeld, Nachwuchsspieler bei den Westfalen, verließ das Team von Trainer Jürgen Klopp. Er wechselt für eine Ablösesumme von zirka 700.000 Euro zum FC Arsenal.
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(Jürgen Knösch)

