10. April 2011

Bundesliga / 2. Bundesliga

Der Vorstand des FC Bayern München hat die Saison vermasselt – van Gaal blieb viel zu lange

Heute hat der Vorstand von Bayern München seiner Trainer Louis van Gaal doch vor dem Saisonende gekündigt. Ab sofort ist van Gaal nicht mehr der Trainer vom FC Bayern München. Ein 1:1 Unentschieden am Samstag gegen den FC Nürnberg ließ das Maß überlaufen.

Bayern rutschte durch das Unentschieden wieder auf den 4. Tabellenplatz und damit weg von einem Champions League Platz – vorerst.

Nun tritt der gute Präsident Uli Hoeneß noch einmal kräftig nach und van Gaal wird als der Schuldige hingestellt. Es hätte alles angefangen als van Gaal den jungen Torhüter Kraft ins Tor stellte und den Routinier Jörg Butt auf die Bank setzte.

Na ja, ganz so einfach ist das so auch nicht. Auch in der Hinrunde spielte Bayern unter ihrem Niveau und damals stand Butt ja noch im Tor.
Der Vorstand hätte schon viel früher reagieren können bzw. müssen, wenn sie ein Ohr an den Spielern hatten.

Vor einigen Wochen hat der Vorstand dann van Gaal noch eine “Auslaufzeit” bis zum Saisonende zugestanden. Das war ein Fehler, den sich der Vorstand nun eigentlich vorhalten müsste. Van Gaal hätte bereits damals gehen sollen, dann wäre noch ausreichend Zeit gewesen, eine Mannschaft zu formen, die wieder Spaß am Fußball haben.

Nun hat das “Ersatztrainer-Team” Andries Jonker und Hermann Gerland nur noch 5 Spiele Zeit, doch noch einen Platz für die nächste Champions League Saison zu erreichen.
Ich bezweifle, dass der Holländer und van Gaal Vertraute Andries Jonker der Richtige für diesen Job ist. Ich fände es besser, wenn es Hermann Gerland alleine machen würde.

Aber das bleibt abzuwarten.

Nach meiner Ansicht hat der Vorstand und vor allem Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge viel zu lange mit einer definitiven Entscheidung gezögert und es stellt sich für mich die Frage, ob der Vorstand nicht für die vermasselte Saison die Verantwortung zu übernehmen hat.

In der freien Wirtschaft hätte der Vorstand gewaltige Probleme bekommen, wenn die Firma zielgerichtet abgewirtschaftet wird.

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(Jürgen Knösch)

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