Oliver Bierhoff gießt noch einmal etwas Öl ins Feuer über die Diskussion, die nach dem letzten Tatort über schwule Profifußballer entstanden ist.
Man könnte nun auch meinen “getroffene Hunde bellen“. Bierhoff und DFB-Präsident Zwanziger haben sich gegenüber Bild.de zur Diskussion geäußert.
Ich finde es allerdings ziemlich absurd, dass man einen Fernsehkrimi, wo es halt um schwule Fußballer ging, kritisiert. Immerhin gibt es die Kunstfreiheit in dieser Republik. Die Nationalmannschaft wurde meines Erachtens auch nicht “missbraucht”.
Die Diskussion über schwule Profi-Fußballer gibt es schon einige Jahre. Bislang hat sich leider noch keiner der Edel-Kicker geoutet.
Erst wenn dies einer tut, könnte man die Diskussion darüber einstellen. Wenn sich der erste geoutet hat, werden andere folgen und alles wäre völlig normal.
Es ist sehr unwahrscheinlich, dass es keinen schwulen Profi-Fußballer gibt. Homosexuelle gibt es mittlerweile in allen Gesellschaftsteilen. Es gibt sogar einen schwulen Bürgermeister und auch unser unfähiger Außenminister ist schwul. Der Karriere tat es, zumindest bei den Politikern, keinen Abbruch.
Spannend wäre es, wenn nach dem Spiel der Nationalmannschaft am Samstag gegen Kasachstan, ein Nationalspieler bei einem Interview sagen würde “noch einen Schlusssatz: Ich bin schwul und das ist gut so”…….
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(Jürgen Knösch)

