Satire
4. Januar 2011

Die Genialianer-Aliens klauen die Zahnbürste von Guido Westerwelle

Die Genialianer-Aliens klauen die Zahnbürste von Guido Westerwelle
Heute Morgen hatten die Genialianer schon mächtig Unfug mit den Büstenhaltern von Bundeskanzlerin Angela Merkel getrieben.

Das war aber nicht das einzige Werk der kleinen Zerstörer von Treu und Glauben – den Genialianer-Aliens.
Als Herr Westerwelle heute Morgen wie gewöhnlich zur elektrischen Zahnbürste greifen wollte, fand er nur das Basisgerät vor. In dem kleinen Fach wo die entsprechenden Aufsteckbürsten aufbewahrt werden, fand er allerdings keine Aufsteckbürste. Sowohl die seine als auch die von seinem Gatten waren nicht da, wo sie sein sollten. Wie sollten sie auch, die Genialianer hatten sie in der Nacht an einen geheimen Ort getan.
Westerwelle war aber gar nicht dumm und er zog die Schublade des Badezimmerschranks auf, wo stets zahlreiche Ersatzköpfe lagerten. Zu seiner Verwunderung fand er jedoch keine. Die Schublade war leer.

Bereits ziemlich genervt eilte Guido zu seinem Gatten Michael Mronz, der schon mal den koffeinfreien Kaffee in der Designerküche zubereitete und fragte bei ihm nach, wo er denn die Aufsteckbürsten hin getan hätte. Gatte Michael war allerdings gar nicht erfreut, dass ihn Guido gleich verdächtigte und wies alle Schuld von sich. Schließlich war Guido für das Badezimmer zuständig. Michaels Platz ist die Küche.
Nun war Guido völlig ratlos. Wer sollte denn sonst die Zahnbürsten versteckt oder entwendet haben? An die Genialianer-Aliens dachte er nicht, woher auch.
Die Zugehfrau konnte es auch nicht getan haben, denn gestern Abend war alles noch fein an Ort und Stelle und die Zugehfrau wird erst im Laufe des Vormittags ihr Tageswerk im Hause Westerwelle/Mronz beginnen.

Guido tat nun leicht angewidert etwas Zahncreme auf seinen rechten Zeigefinger und rubbelte so gut es eben ging, auf seinen Beiserchen herum. Er beschloss, dass er in der Mittagspause neue Aufsteckbürsten besorgen würde.
Damit der Mundgeruch nicht gar so arg zu bemerken ist, schnorrte er bei seinem Fahrer, der schon ungeduldig vor dem Haus wartete, ein Pfefferminzbonbon.

Wieder hatten die Genialianer zugeschlagen. Mit der Zeit werden immer mehr seltsame Vorfälle im Hause Westerwelle/Mronz geschehen und dadurch wird die Zweisamkeit von Westerwelle und Mronz auf die Probe gestellt werden und seine Konzentration auf die wichtigen politischen Entscheidungen wird immer mehr nachlassen, da er immer mehr einfach nicht verstehen kann…. Fortsetzung folgt.

(Jürgen Knösch)

Leave a Reply