Warnstreik der Bahngewerkschaften bringt die Pendler in Wallung
Zur Zeit rollt der erste Tag der Warnstreiks der Bahngewerkschaften GDBA und Transnet. Bislang gibt es bereits jede Menge Zugausfälle.
Auf meiner “Hausstrecke” (Fulda – Frankfurt am Main – Fulda) sah es laut Internet heute morgen zunächst noch recht gut aus.
Als ich um 4:30 Uhr nach meinen Verbindungen schaute, gab es keine Zugausfälle und zumindest mein Sohn konnte pünktlich um 5:15 Uhr zu seiner Ausbildungsstelle fahren.
Etwas später, so gegen 6:00 Uhr trübte sich allmählich das Bild. Bei meinem Regional-Express, der um 6:34 Uhr fahren sollte, wurden ca. 5 Minuten Verspätung angezeigt. Immer noch kein Grund zur Panik, das ist ja fast normal. Auf dem Bahnsteig angekommen, hörte ich allerdings andere Meldungen.
Zunächst wurden 5 – 10 Minuten Verspätung durchgegeben. 5 Minuten später hieß es “Verspätung auf unbestimmte Zeit”.
Der nächste RE sollte 6:46 Uhr fahren. Auch für diesen Zug kam die Durchsage “Verspätung auf unbestimmte Zeit”, die allerdings nach weiteren 3 Minuten revidiert wurde. Dieser RE fällt auf Grund des Streiks aus.
Ich hatte dennoch Glück im Unglück und es kam gegen 6:51 Uhr eine Regionalbahn. In der bekam ich sogar noch einen Sitzplatz und kann diesen Post schreiben. Nun werde ich irgendwann in Frankfurt ankommen, hoffe ich zumindest. Die Regionalbahn wird nach weiteren 2 Stationen wegen der Zugausfälle brechend voll werden.
Sehr spannend dürfte heute Nachmittag die Heimreise werden. Mal schauen was mich da erwartet.
Ich wünsche allen Pendlern und sonstigen Bahnreisenden viel Geduld und Glück. Auch dieser Streik wird vorüber gehen.
Wer Infos über entsprechende Internetseiten und Hotlines möchte, der kann bei diesem Artikel nachschauen:
(Jürgen Knösch)

