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3. März 2010

Das Paradies für Pädophile – Klöster, Jesuitenschulen, Bistümer Limburg und Fulda

Das Paradies für Pädophile – Klöster, Jesuitenschulen, Bistümer Limburg und Fulda
Es weitet sich immer weiter aus – Missbrauchsfälle in Jesuitenschulen, Klöster wie das Kloster Ettal, Untersuchungen in den Bistümer Limburg und Fulda.
Das sind nur die bislang bekannten Fälle. Die Missbrauchsfälle ziehen immer größere Kreise.

Gut, dass es in der Jesuitenschule anfing und sich die Opfer meldeten. Dies ermutigte auch die anderen Missbrauchsopfer, sich bei den bekannten Stellen zu melden und ihre Schicksale bekannt zu machen.

Dennoch bin ich der Meinung, dass dies immer noch nur der Tropfen auf dem heißen Stein ist.

Wunderlich finde ich auch, dass die meisten Fälle jahrelang zurück liegen und dadurch den Herrn Klosterbrüder und Co. nichts weiter geschieht. Sie werden oft nur von der derzeitigen Wirkungsstätte abgezogen und an anderer Stelle wieder eingesetzt. Sehr oft sogar an Stellen, wo sie wieder mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben. Ich denke, dass das Problem von der katholischen Kirche immer noch flach gehalten wird. Letztendlich ist die katholische Kirche immer noch arrogant genug, alles alleine regeln zu wollen. Aber auch nur das was nun bekannt wurde. Wirklich aufräumen unter den Kinderschändern werden sie nicht. Vielleicht auch deshalb, weil die, die es organisieren selbst nicht unschuldig sind…

Es ekelt mich immer mehr an. Wenn ich Kinder in katholischen Einrichtungen hätte, würde ich sie dort umgehend heraus holen und in anderen, nicht katholischen Einrichtungen, unterbringen. Das birgt zwar auch keine absolute Sicherheit für die Kinder, da Pädophile überall ihr Unwesen treiben, es wäre aber ein Anfang.
Die katholische Kirche wird erst dann ihren Schweinestall aufräumen, wenn es an ihren eigenen Klingelbeutel geht.

Bei Spiegel-online gibt es eine Themenseite zu den Missbrauchsfällen bei der katholischen Kirche.

(Jürgen Knösch)

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