15. Dezember 2009

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"Beamter sucht Frau" die neue Verkupplungsstaffel im öffentlich-rechtlichen

“Beamter sucht Frau” die neue Verkupplungsstaffel im öffentlich-rechtlichen Nachdem die eine Randgruppe – die Bauern – ihre eigene Verkupplungssendung bei einem privaten Sender mit großem Erfolg laufen haben, schlägt das öffentlich-rechtliche Fernsehen jetzt zurück und kontert mit einer bislang unbeachteten Randgruppe, den Beamten. Da Beamte meist hoheitliche Aufgaben erfüllen und sich damit im öffentlich-rechtlichen Bereich bewegen, ist die Staffel bei den öffentlich-rechtlichen Sendern prima aufgehoben.
Es gibt so viele Beamte, die Single sind und sich nach einer lieben und treuen Partnerschaft sehnen. Sie sind meist gut situiert, haben ein Häuschen, einen Mittelklasse Wagen und eine klassische Wohnungseinrichtung. Das Wohnzimmer ist freilich auf den neuen großen LCD Fernseher ausgerichtet, der in der 4 Meter langen Schrankwand postiert ist. Die schweren Eichenmöbel laden die künftige Partnerin ein, entspannt Platz zu nehmen, sobald sieihre täglichen Aufgaben wie putzen, waschen, kochen und den Garten bestellen, erledigt hat.
Die Bewerberinnen sollten bemüht sein, den gewohnten Rhythmus des Beamten einzuhalten. Der Beamte mag nichts neues oder gar überraschendes. Er steht jeden Tag, wenn er ins Amt muss, zur gleichen Zeit auf. Die graue Stoffhose sollte also stets frisch aufgebügelt über dem stummen Diener bereit liegen, auch das zeitlose weiße Hemd und der hellblaue Pullover mit 30%igem Syntetikgehalt, die blaugrau karierten Socken sowieso. Der Beamte kehrt auch stets zur gleichen Zeit nach Hause und möchte sein Abendbrot immer um 18:00 Uhr serviert bekommen. Zu Bett geht er häufig nach der ersten Sendung im Abendprogramm.
Welche treue und liebevolle Frau würde nicht gerne an der Seite eines Beamten leben???? Der Beamte ist unkündbar und die Besoldung kommt stets im Voraus auf das Konto, das selbstverständlich schwarze Zahlen aufweist.
Beamte sind in einer privaten Krankenkasse und die zukünftige Partnerin kann dann auch mal schneller beim Hausarzt dran kommen.
In ländlichen Gegenden kann es immer noch geschehen, dass die Frau eines Beamten mit dessen Titel angesprochen wird. Z. B: mit Frau Amtsrat. Wäre das nicht fein?!
Der Sendetermin mit dieser feinen Idee steht leider noch nicht fest. Es wird darauf ankommen, wie viele Kandidatinnen sich im Vorfeld bewerben. Potentielle Bewerberinnen bis zu einem Alter von 45 Jahren können sich an die Email-Adresse im Impressum dieses Blogs mit Foto und Lebenslauf bewerben…..
Das Label dieses Posts heißt “Satire”

(Jürgen Knösch)

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