10. September 2009

Pendlergeschichten

Pendlergeschichte: Inderin und Brasilianer

Pendlergeschichte: Inderin und Brasilianer
Im Regional-Express geht es heute international zu.
Zuerst setzte sich ein junge, dunkelhäutiger junge Mann mir gegenüber. Er hatte ne recht neue Eastpak Umhängetasche dabei, womit er sich von allen anderen berucksackten jungen Menschen abhob. Die Kleidung besteht aus ¾ langen bzw. kurzen Jeans und einer schwarzen Känguru-Jacke, die mit goldenen Schriftzügen und Buchstaben besetzt war. Dazu einen schwarzen Schal. Die Haare kurz und gelockt.
Die Füße steckten in recht neuen Sportschuhen, die nicht richtig zu geschnürt sind, wie das die jungen Leute halt so machen.
Er hat ein hübsches Gesicht und sieht super fit aus.

Kurz danach setzte sich eine junge Frau neben ihm. Bei ihr tippte ich auf eine Inderin. Lange schwarze Haare, schwarze Hose, schwarzes Shirt und ne angesagte Jacke drüber. An ihr fielen mir sofort die orangefarbenen künstlichen Fingernägel auf. Nicht der ganze Nagel war in der Apfelsinenfarbe, nur der vordere Rand. Ich mag zwar die künstlichen Nägel nicht aber bei ihr gefiel es mir sonderbarer weise. Sie hatte noch einen echten oder unechten Brilli im linken Nasenflügel stecken und trug nen schmale moderne Brille. Inder sind hübsche Menschen. Wesentlich hübscher und edler anzuschauen als die meisten Europäer, besonders die deutschen, grins. Ein hässliches, fettes Exemplar sitzt weiter vorne, würg.Nun ja, da sitzen diese beiden hübschen, frischen, jungen Menschen vor mir und der Junge fragte doch tatsächlich das Mädchen woher sie kommen würde. Also, aus welchem Land, setzte er nach. Sie sagte, sie sie Inderin, sie komme aus Indien.
Er entgegnete, ich komme aus Brasilien!
Wow, das hat man nicht alle Tage, dass ein Dreierplatz im Zug mit Menschen dreier Nation besetzt ist.
Hier könnt Ihr meinen FEED abonnieren. Würde mich freuen!

(Jürgen Knösch)

Leave a Reply